Von feinen Garnen und Lizza: #Karmahelden 2016 auf 3,2,1 und bitte!

Wir sind auf der Suche. 2016 soll ganz im Zeichen unserer #Karmahelden und ihren persönlichen Geschichten stehen. Wir wollen den Fokus einmal hinlenken auf Menschen, die ihre Träume in beruflicher Hinsicht verwirklicht haben. Ganz ungeschminkt und mit allem Drum und dran wollen wir über sie berichten: über Unwegsamkeiten, Hürden, Zweifel, und über ihren Mut, Selbstvertrauen, Vorbilder und über Hilfe von Freunden und Familie, ohne die sie es vielleicht nicht hätten schaffen können. Diese Menschen suchen wir.

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13. Februar 2016: wir haben uns getroffen und halten unser halbjähriges Be-Fund Germany Power-Wochenende ab. Der wohlige Geruch von frischem Kaffee steigt uns in die Nase, Schokoladenvorräte sind an jeder Ecke der Wohnung deponiert und die Akkus sind zu 100 Prozent aufgeladen – läuft. Diesmal arbeiten an getrennten Locations. Während die eine Hälfte des Teams wieder einmal die Köpfe zusammen steckt, um Kommunikationsstrategien und Ideen für neue Kampagnen auszuhecken, hat sich die andere aufgemacht, drei #Karmahelden zu besuchen und sie zu befragen. Was sie antreibt wollen wir wissen, wie sie es geschafft haben und welche Skills es braucht für ein nachhaltige Unternehmung.

Professionelle Unterstützung erhalten wir dabei von unserem ersten #Karmaheld des Tages, Pete von Motion Media Films, der uns seine Zeit und sein Können spendet.

Erste Station an diesem Morgen ist „Unikat Wool Design“, ein beliebter Treffpunkt für Liebhaber edler Garne und Maschen. Unter den fachmännischen Augen von Claudia, Inhaberin des Shops im Frankfurter Nordend wird gestrickt, bis die Nadeln heiß laufen. Wir sind mit Claudia zum Interview verabredet und wir sind wir mega gespannt, nicht nur weil sie unsere erste Interviewpartnerin in diesem Zusammenhang ist.

„ … in erster Linie ginge es eben nicht um Verkauf und Profit, sondern um Selbstverwirklichung und darum, in ihren Kursen den Leuten etwas beizubringen, das ihnen Spaß bereitet und sie etwas produzieren zu lassen, das anfassbar ist.“ In ihrer vorherigen Tätigkeit im Personalwesen eines großen Unternehmens hat ihr der Umgang mit Menschen persönlich immer viel gegeben und deshalb wollte sie den Aspekt in ihrer neuen Tätigkeit unbedingt beibehalten: „…darum sei ihr die tägliche Arbeit mit Menschen so wichtig.“ Von besonderer Bedeutung ist für sie die Arbeit mit Kindern. Zur Weihnachtszeit hat sie deshalb zusammen mit einer duften Truppe Topflappen gehäkelt, die die Kids voller Stolz und mit glänzenden Augen nach Hause getragen haben. „… Kinder sind formbar und nehmen Dinge dankbar an, da kann man tolle Arbeit leisten. Das erfüllt mich.“ Aus diesem Grund unterstützt uns Claudia als #Karmaheldin, denn sie findet: „…Kinder auf der ganzen Welt verdienen die gleichen Chancen und Perspektiven“. Das Karma-Barometer schnellt in die Höhe.

Zur Mittagszeit sind wir zurück in der Wohnung und nach einer kleinen gemeinsamen Stärkung ist es Zeit, selbst vor Petes Kamera zu treten. Es ist uns ein Bedürfnis, Parallelen zwischen unseren Lebensverhältnissen und denen in Indien zu ziehen. Träume haben wir alle aber die Möglichkeit, sie zu verwirklichen, haben wir nicht alle gleichermaßen. Die Hürden, die es Indien zu nehmen gilt, um Unternehmer zu werden, sind ungleich höher als hierzulande. Dazu bedarf einer gehörigen Portion Mut, Selbstvertrauen und Inspiration, um den Schritt zu wagen. Vielleicht spielen Vorbilder eine Rolle oder Familie und Freunde. Vor allem bedarf es einem Set an Skills mithilfe derer es erst möglich wird, seinen Traumberuf oder seine Berufung zu verwirklichen. Diese Skills wollen wir an die Schulen in Indien bringen.

Und dann geht’s auch schon auf zur nächsten und damit vorerst letzten Interview-Station des Tages (irre, wie die Zeit dahin fliegt) Wir düsen ins Frankfurter Niederrad zu den „Lizza-Jungs“. Kennengelernt haben sich Marc und Matthias durch einen Zufall bei einem gemeinsamen Praktikum, mittlerweile teilen sie Haus und Hof. „Lizza“ heißt soviel wie „Low-carb & lecker Pizza“ und steht für einen gesunden, biologischen sowie glutenfreien Mix aus Lein- und Chiasamen und dient als Unterlage für manch’ leckeren Belag.

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Angefangen mit einem Stand beim „Markt im Hof“, haben Marc und Matthias mit der erst jüngst angemieteten Bäckerei nun eine Home-Base für ihr noch junges Unternehmertum gefunden, von welcher aus sie agieren und Lizza in alle Welt verkaufen. „Eine große Portion Mut sollte man von Hause aus mitbringen“, da sind sich die beiden einig. Ihnen geht es in erster Linie um ein Unternehmertum im klassischen Sinne, etwas zu tun, herzustellen, mit beiden Händen: fair, gesund und nachhaltig. Weshalb die beiden #Karmahelden sind? „… Indien ist so extrem, mit kleinem Geld kann man einen solch großes Impact erzielen, das ist super.“ Und wieder steigt das Karma-Barometer an diesem Tag und für uns ist es Zeit, Tschüss zu sagen, zu Marc und Matthias und zu Pete, der für uns nun die Filme schneidet. Wir sind total gespannt auf das Resultat und es mit Euch zu teilen. Bis dahin stay tuned for more – as always.

 

Übrigens: falls Ihr jemanden kennt, der jemanden kennt oder selbst so jemand seid, der seine Geschichte mit uns teilen sollte oder möchte, freuen wir uns mega, wenn Ihr dabei seid!

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